Die erste A380 für Lufthansa erhält ihren Schriftzug.
© Airbus / C. Brinkmann
„Wir freuen uns sehr auf unser neues Flaggschiff, dass für unsere Gäste in eine ganze neue Form des Reisens eröffnen wird“, erklärt Karl Ulrich Garnadt, Mitglied des Passagevorstands der Lufthansa Passage Airlines. „Die Namenswahl unterstreicht die zentrale Bedeutung unserer beiden großen Drehkreuze.“ Im Mai soll die D-AIMA, so das Kennzeichen des Flugzeugs, zum ersten Mal in ihrer Patenstadt am Main landen, um dann Langstreckenziele vorzugsweise in Asien und Nordamerika zu bedienen.
Ganz wie das Innenleben der A380, stecken in der Farbhülle vielfältige technische Finessen. Das ausgeklügelte Lacksystem besteht aus Basis-Coat, Verdünner und Härter. Erst direkt vor dem Farbauftrag mit elektrostatischen Spritzpistolen mischt Airbus diese drei Komponenten. Dies gestattet die Verwendung schnell trocknenden Lacks und spart gleichzeitig rund 200 Liter ein. Obwohl das komplette Farbkleid eine Gesamtfläche von etwa 3.500 Quadratmeter umfasst und der Lufthansa-Schriftzug 1,80 hoch ist, wiegt der Lack insgesamt nur rund 650 Kilogramm, da er dünner ist als ein menschliches Haar.